Beitrag unseres Feuerwehrmannes und Diakon Hermann Saur:

Im Sommer haben meine Frau und ich unsere Tochter besucht, die in Amerika lebt. Wir waren zum ersten Mal in unserem Leben New York. Immer wieder hatte ich das Glück, mit New Yorker Feuerwehrleuten ins Gespräch zu kommen, und immer wieder habe ich mitbekommen, wie sehr die Anschläge vom 11. September das Leben der Feuerwehrler bis heute bestimmen. Keine Feuerwache, kein Einsatzfahrzeug, an dem nicht Gedenktafeln angebracht sind, weil jeder New Yorker Feuerwehrangehörige Kameraden verloren hat. 343 Feuerwehrler sind bei den Terroranschlägen im Einsatz ums Leben gekommen. Könnt Ihr euch diese Zahl vorstellen? Das ist, wie wenn alle Putzbrunner Feuerwehrleute ausrücken, außerdem noch die Ottobrunner, die Grasbrunner und die Hohenbrunner – und kein einziger kommt mehr lebend zurück! Ich bin sicher: Keiner von den 343 wollte Held sein, keiner wollte im Einsatz sterben, aber alle sind sie, ohne zu fragen, losgestürmt, als der Alarm losging, weil sie sich mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten ganz für andere zur Verfügung gestellt haben. Direkt neben der Stelle, wo die Zwillingstürme eingestürzt sind, liegt die Kirche Saint Paul. Sie ist eine Gedenkstätte für die alle Opfer dieses Terroranschlags. In einem Teil der Kirche können Feuerwehren aus aller Welt den toten New Yorker Feuerwehrleuten ihren Respekt erweisen. Man tut das, indem man sein Feuerwehrabzeichen zu den Tausenden anderen hängt, die schon dort sind. Ich hab das im Namen der Putzbrunner und der Siegertsbrunner Feuerwehren gemacht.


 
   

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